Lückenlose Nachverfolgung mithilfe von Barcodes

Ziel dieses Projekt war es für die Partner des Kunden eine Möglichkeit zur Nachverfolgung der einzelnen Produkte sicherzustellen. Diese Nachverfolgung sollte intern dann auch für die Warenbewegungen, die Produktion und das Qualitätsmanagement verwendet werden.

Bei den Produkten handelt es sich um hochwertige Räder von Lastenrädern oder Trikes die mit einem Motor ausgestattet sind. Die Motoren sind ab Werk mit einem Etikett ausgestattet, dieses sollte die Grundlage für die Etikettierung bilden.

Genaueres zum Ablauf

Lückenlose Verfolgung und Qualitätssicherung

  1. Anmeldung an Anwendung mit zentralen Benutzerdaten aus der Domäne.

    Der Mitarbeiter ist mithilfe seiner internen Zugangsdaten sofort in der Anwendung angemeldet und kann ohne Zeitverlust mit der Arbeit im Programm beginnen.

  2. Auswahl des zu produzierenden Produkts aus dem Auftrag.

    Der Mitarbeiter startet eine neue Sitzung, er behandelt in der Sitzung immer nur eine Variante die produziert werden soll, diese scannt er vom Auftragszettel oder vom Bildschirm ab. Intern sind weitere Informationen und Nummern speziell für das Etikett hinterlegt.

  3. Auswahl des Mitarbeiters der das Laufrad fertigt.

    Im nächsten Schritt wird der Mitarbeiter bzw. die Produktionsstätte des Laufrads ausgewählt, nach Abschluss der Sitzung ist damit ersichtlich welche Produkte in Produktion sind und wie hoch die Kapazitätsbelastung der einzelnen Einheiten ist.

  4. Scan des bestehenden Etiketts des Motoren-Herstellers.

    Um keine zufälligen Seriennummern generieren zu müssen, wird die Seriennummer aus der Seriennummer des Motors genutzt.

  5. Die Anwendung überprüft die Daten im Etikett und erstellt ein neues Etikett.

    Die Informationen aus dem Etikett des Motors werden von der Anwendung geprüft, es wird eine neue Seriennummer generiert und die Informationen verkettet in einen 2D Barcode geschrieben.

  6. Nutzer befestigt das neue Etikett am Laufrad.

    Der Mitarbeiter klebt das neue Etikett auf, verstaut den Motor und fährt mit dem nächsten Motor fort.

  7. Laufrad wird gefertigt.

    Während der Fertigung kann anhand des Etikett der zukünftige Typ und die notwendigen Parameter sowie die Stückliste aufgerufen werden.

    Lager-Restrukturierung mittels Barcode-Lösung
  8. Qualitätsprüfung.

    Nach Abschluss der Fertigung wird das Laufrad in mehreren Durchläufen geprüft und die Messwerte in einer zentralen Datenbank festgehalten.

  9. Auslieferung und Wartung.

    Nach der Auslieferung konnte der Partner das neue Etikett für seine Service Prozesse benutzen, und bei Problemen und Reklamationen ist die Historie im Fertigungsprozess transparent nachvollziehbar.

Fazit

Mit der Anbindung an das bestehende Warenwirtschaftssystem durch offene Schnittstellen und den Einsatz vorhander Geräte, konnte das Projekt kostengünstig realisiert werden. In Zukunft lässt sich das System auf weitere Konfigurationen und Räder ohne Motor erweitern.

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